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Es ist Zeit für ökologische Politik, die sozial sein muss und umweltpolitische Lösungen findet, die Mensch und Natur nützen. Es ist Zeit für ländlichen Regionen, die noch an Attraktivität gewinnen können!
Christian Winter pflanzt einen kleinen Baum ein. Foto: Christian Winter

Groß geworden bin ich auf einem kleinen Bauernhof, im äußerst dünn besiedelten Raum im Elbtal nahe Boizenburg. Die Menschen dort leben zumeist von der Landwirtschaft und weit auseinander. Ich war und bin schon immer gerne draußen. Egal ob beim Laufen zum Neustädter See oder beim Waldspaziergang mit meiner Familie entlang der Elde. Natur um mich zu haben, ist mein Ausgleich zum turbulenten Alltag. Sie zu schützen und zu bewahren, eine meiner politischen Leitlinien. Der Erhalt der Artenvielfalt, das Funktionieren biologischer Systeme und Rücksichtnahme auf die Natur klappt nur, wenn genügend Leute mitmachen.

Deswegen müssen die Kosten des ökologischen Fortschritts stärker umverteilt werden und können nicht nur auf Verbrauchende umgelegt werden! Für mich schließen sich wirtschaftliche Interessen, sozialer Ausgleich und ökologische Vernunft nicht aus. Im Gegenteil: Sie können sich gegenseitig beflügeln. Wir haben im Landkreis viele kluge Unternehmer*innen, spannende Innovationen und Initiativen und ganz viel Potenzial für eine grünere Wirtschaft und lokale Wertschöpfung zu bieten. Ich sehe darin eine große Chance für unsere Region, qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und uns gut aufzustellen, für die drängenden Zukunftsfragen.