Kaum ein Thema bewegt dabei so viele Menschen wie Mobilität: Wie komme ich zuverlässig zur Arbeit? Wie erreichen meine Kinder Schule oder Ausbildung? Und wie gut ist unser ländlicher Raum eigentlich angebunden?

Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 geht Mecklenburg-Vorpommern hier einen weiteren wichtigen Schritt nach vorn. Im Rahmen der Mobilitätsoffensive des Landes wird das Angebot im Schienen- und Busverkehr spürbar ausgeweitet, trotz zahlreicher Baustellen im Netz.

 

Mehr Bahn, mehr Takt, mehr Verlässlichkeit

Besonders erfreulich ist die erstmals stündliche Regionalzugverbindung zwischen Berlin und Stralsund auf der RE3-Strecke. Das ist ein echter Meilenstein, nicht nur für Pendlerinnen und Pendler, sondern auch für den Tourismus und die wirtschaftliche Anbindung unseres Landes.

Insgesamt bestellt das Land mit dem neuen Fahrplan über 19,3 Millionen Zugkilometer im Jahr, rund 9 Prozent mehr als vor Beginn der Mobilitätsoffensive. Möglich wird das durch erhebliche Investitionen:
2025 flossen knapp 55 Millionen Euro, 2026 sollen es sogar rund 60 Millionen Euro sein.

 

Bezahlbare Mobilität für Jung und Alt

Ein Punkt, der im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern immer wieder positiv hervorgehoben wird:
Das vergünstigte Deutschlandticket bleibt auch 2026 erhalten.

  • Seniorinnen und Senioren
  • Auszubildende

zahlen weiterhin 43 Euro statt 63 Euro im Monat. Das Land unterstützt dieses Angebot erneut mit rund 15 Millionen Euro. Gerade für Menschen mit kleinem oder festem Einkommen ist das eine ganz konkrete Entlastung.

 

Auch ohne Schiene gut unterwegs: Regiobus & Rufbus

Mobilität endet nicht am Bahnhof. Deshalb wird das Regiobus-Netz weiter ausgebaut – unter anderem mit neuen Linien wie:

  • Hagenow – Zarrentin
  • Ludwigslust – Dömitz
  • Krakow am See – Plau am See – Meyenburg

Ergänzt wird das durch den weiteren Ausbau des Rufbus MV, der inzwischen in großen Teilen des Landes flächendeckend verfügbar ist. Gerade im ländlichen Raum ist das ein echter Gewinn an Flexibilität.

 

Verbesserungen – aber auch Einschränkungen

So ehrlich muss man sein:
Die umfangreichen Bauarbeiten der Deutschen Bahn, insbesondere auf der Strecke Hamburg–Berlin, verlangen den Fahrgästen weiter viel Geduld ab. Sperrungen, Ersatzverkehre und veränderte Fahrzeiten lassen sich nicht vermeiden.

Gleichzeitig gilt: Diese Bauarbeiten sind die Voraussetzung dafür, dass der Bahnverkehr langfristig pünktlicher, leistungsfähiger und zuverlässiger wird. Wichtig bleibt, dass die Auswirkungen für Pendlerinnen und Pendler so gering wie möglich gehalten werden.

 

Westmecklenburg, Rostock, Vorpommern: Viele konkrete Verbesserungen

Für viele Regionen im Land bringt der neue Fahrplan spürbare Vorteile:

  • Stündliche Verbindungen zwischen den größten Städten des Landes
  • Bessere Fernverkehrsanschlüsse, etwa in Ludwigslust und Stralsund
  • Mehr Wochenendverkehr auf bislang schwächer bedienten Strecken
  • Bessere Abstimmung von ICE und Nahverkehr, inklusive Nutzung mit dem Deutschlandticket

Gerade für Westmecklenburg, Vorpommern und den Raum Rostock bedeutet das ein deutliches Plus an Mobilität.

 

Gut informiert bleiben

Alle Änderungen sind in der landesweiten Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“ hinterlegt. Die kostenlose App bietet einen aktuellen Überblick über Bahn- und Busverbindungen in ganz Mecklenburg-Vorpommern.