VU-Jahresausblick 2026: Stimmung der Wirtschaft verbessert sich leicht – Sondervermögen muss jetzt schnell umgesetzt werden
Die Vereinigung der Unternehmensverbände haben heute in Schwerin den VU-Jahresausblick auf 2026 vorgestellt. Die Umfrage zeigt, dass die Stimmung unter den Unternehmen sich leicht verbessert hat, viele allerdings nach wie vor zurückhaltend bei nötigen Investitionen oder Unternehmenserweiterung sind. Gerade jetzt müsse der Staat mit dem neuen 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur vorangehen, meint der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christian Winter:
„Es ist gut, dass sich die Stimmung bei unseren Unternehmen verbessert. Wenn wir wollen, dass sich dieser Trend fortsetzt, müssen sowohl die Bundes- als auch die Landesregierung nun dranbleiben und dafür sorgen, dass das Sondervermögen nun so schnell wie möglich umgesetzt wird. Es ist wie Arbeitgeberpräsident Lars Schwarz sagt: Ohne Investitionen gibt es kein Wachstum. Und ohne dieses verliert das Land an Zukunftsfähigkeit.“
Christian Winter betont in diesem Zusammenhang, dass es vor allem Ministerpräsidentin Manuela Schwesig war, die das Sondervermögen in Berlin verhandelt hat und die Landesregierung bereits einen klaren MV-Plan für die Ausgaben vorgelegt hat. 1,92 Milliarden sollen in den kommenden zehn Jahren in die Infrastruktur investiert werden, bspw. in Schulen, Feuerwehren oder in den Aufbau einer modernen Wasserstoffwirtschaft. Zudem habe die Landesregierung sich bereits damit beschäftigt, Wertgrenzen so anzupassen, dass Auftragsvergaben schneller von statten gehen können.
„Das Geld muss fließen und die Bagger müssen rollen – und zwar so schnell wie möglich. Dafür setzen wir uns ein. Im Übrigen investiert das Land auch ohne das Sondervermögen in den vergangenen aber auch in den kommenden Jahren enorm. Wir haben einer der höchsten Investitionsquoten auch trotz Sondervermögen. Das ist der richtige Weg und den werden wir weitergehen.“